Warum in die Dominikanische Republik auswandern?
Holla die Waldfee, in den letzten Jahren zieht es immer mehr Deutsche und andere Europäer aus den verschiedensten Gründen in die Karibik, speziell in die Dominikanische Republik – und das kommt nicht von ungefähr! Die wichtigsten Pluspunkte:
- Null Steuern auf Auslandseinkommen – echte Territorialbesteuerung, bares Geld sparen!
- Günstige Lebenskosten, selbst mit mittlerer Rente oder Onlinetätigkeit gut leben
- Ganzjährig Sonne satt, türkisfarbenes Wasser, fantastische Natur
- Schnelle Einbürgerung & zweite Staatsbürgerschaft möglich
- Sicheres, internationales Bankensystem – und eine Portion Exotik obendrauf
- Freundliche, offene Menschen und großer Drang nach Privatsphäre
- Immobilienmärkte & Infrastruktur, die es locker mit Europa aufnehmen können – in den angesagten Regionen
Natürlich gehören zu einem ehrlichen Bild immer auch Licht UND Schatten, aber das gucken wir uns in Ruhe an. Am Ende des Tages zählt: Die “DomRep” ist für viele die Eintrittskarte in ein neues, steuerlich cleveres und unglaublich freies Leben!

Das Leben vor Ort: Zwischen Karibikparadies und “Bauchgefühl behalten”
Bevor wir tiefer in das Thema Auswandern Dominikanische Republik einsteigen, lass uns einmal den Alltag vor Ort aus meiner Sicht durchleuchten:
Pro & Kontra – schnell im Überblick (Tabelle)
| Vorteil | Nachteil |
| Steuerfreiheit auf Auslands- einkommen | Armut und teilweise krasse Gegensätze |
| Tolle Strände & Naturlandschaft | Lautstärke, Trubel & andere Mentalität |
| Reale Anonymität & Datenschutz | Sicherheit teils außerhalb der Gated Communities |
| Lebensfreude, Musik, Sonne | Tourismus- und Seegrasproblem an manchen Orten |
| Sehr günstige Kosten | Lassen sich auch mal scammen (“Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!”) |
Ganz ehrlich: Die Dominikanische Republik ist ein Mix wie ein wilder Rum-Cocktail. Wer Sonne, Strand und Steuervorteile sucht, wird happy – aber: Man sollte realistisch sein! Während sich das entspannte Leben in Gated Communities wie dem Punta Cana Village fast wie Florida anfühlt, kann ein Schritt raus auf die Straße schon eine ganz andere, manchmal harte Welt bedeuten. Ich war zweimal ausführlich dort und habe meine Lehren gezogen: “Vertrau, aber schließ dein Fahrrad ab!”
Voraussetzungen für Auswandern Dominikanische Republik (inkl. Daueraufenthaltsgenehmigung)
Die wichtigsten Voraussetzungen auf einen Blick
- Kein Einreisevisum für max. 90 Tage für EU-Bürger nötig – nur Touristenkarte (ca. 10 US$)
- Für längeren Aufenthalt: Aufenthaltserlaubnis (Residencia) notwendig
- Für Rentner: Nachweis von mind. 1.500 $ monatlichem Einkommen (Rente oder vergleichbar)
- Strafregisterauszug, Gesundheitszeugnis, spanisch beglaubigte & apostillierte Dokumente
- Nach sechs Monaten kann die Residencia verlängert und Richtung Daueraufenthalt umgewandelt werden
Daueraufenthaltsgenehmigung Dominikanische Republik – der offizielle Weg
Die klassische Residencia ist übrigens auch die Voraussetzung für viele weitere Vorteile (z.B. Kontoeröffnung, Führerschein, Anmeldung von Firmen). Die Unterlagen sind zwar nicht ohne, mit Geduld und etwas Geld (ca. 1.200 – 2.000 € für Anwalt & Übersetzungen) aber kein Hexenwerk.
Visaarten – Tabelle
| Aufenthalt | Voraussetzungen | Kosten (ca.) | Bemerkung |
| Touristenkarte | Reisepass | 10 USD | 30-90 Tage, keine Arbeitserlaubnis |
| Business-Visum (negocios) | Einladung/Firmenunterlagen | 80-150 USD | Kurzzeit-Businesstermine, max. 2 Monate am Stück |
| Residencia Temporal (Aufenthalt für Rentner, Investoren, Digitale Nomaden etc.) | Nachweis Einkommen, kriminalfrei, Arzt, Nachweise | 1.000-2.000 USD | Meist für 12 Monate, dann verlängerbar |
| Residencia Permanente | 2 Jahre temporär, dann permanent | evt. weitere 500-1.000 USD | Voraussetzung für Einbürgerung |
| Staatsbürgerschaft | 2 Jahre kontinuierlicher Aufenthalt + Nachweise | 5.000- 15.000 USD | ENTHÄLT Reisefreiheit (auch EU ohne Visum) |
Tipp von BusinessFrei: Die Dominikanische Republik arbeitet regelmäßig an neuen Visaformen (z.B. für digitale Nomaden). Aktuell gibt es das noch nicht offiziell – mit der “normalen” Residencia bist du aber bestens abgedeckt.

Dominikanische Republik auswandern als Rentner – Voraussetzungen und Vorteile
Du willst in die Dominikanische Republik auswandern als Rentner? Herzlichen Glückwunsch, denn das ist tatsächlich einer der größten “hidden gems” – quasi wie ein Sechser im Lotto ohne vorherigen Tipp!
Voraussetzungen:
- Nachweis dauerhafter monatlicher Rentenzahlungen ab ca. 1.500 $ pro Monat
- Diverse Unterlagen: polizeiliches Führungszeugnis, Gesundheitsattest, ggf. Nachweis der Auslandskrankenversicherung
- Spanisch übersetzte und apostillierte Dokumente
Vorteile für Rentner:
- Rente und ausländische Sozialleistungen bleiben steuerfrei!
- Günstige Lebenshaltungskosten: Mit ca. 2.000 € im Monat lebst du wie ein König. Im Restland (außerhalb Santo Domingos & Punta Cana) sogar deutlich günstiger!
- Zugang zu schöneren Immobilien, oft inklusive Pool oder Meerblick
- Krankenversicherung preiswert, privat und mit europäischem Standard buchbar
- Entspannte Auswanderer-Community mit Deutschsprachigen – aber auch bunter Karibik-Flair
Tipp: Ein Haus bauen/ kaufen oder ein Apartment als “Feriendomizil” zu nutzen ist extrem beliebt – insbesondere zwischen November und Mai (das ist Trockenzeit). Dem klugen Fuchs entgeht hier auf keinen Fall was!
Firmen gründen & Business-Setup als Digital Nomade oder Unternehmer
Ja, jetzt kommt mein Lieblingsteil! Ich selbst bin über Malta, dann als Nomade zur US LLC gewechselt, und die Dominikanische Republik (kurz: Dom Rep oder DomRep) ist hier wirklich ein Mekka für Digital-Unternehmer und Auswanderer mit Unternehmersinn.
Welche Gesellschaftsformen gibt es?
Kurz gesagt, du kannst:
- Ein einfaches Einzelunternehmen (“Comerciante Individual”) anmelden (nur für lokale Märkte sinnvoll)
- Eine dominikanische Kapitalgesellschaft (SRL oder SA) gründen – meist unnötig für Digitale Nomaden und Online-Business
- Oder – das ist das Beste (!) – eine LLC (US-Gesellschaft) oder andere ausländische Firmenstruktur betreiben (sofern du keine lokale Betriebsstätte in der DomRep hast). Das ist die absolute Nr. 1 Empfehlung aus der Praxis, das Setup mit der US LLC! Warum? Weil du damit nicht nur Steuern sparst, sondern auch maximale Flexibilität und Banking erhalten kannst. Genau darauf gehen wir jetzt im Detail ein.
Bestes Setup: US LLC aus der Dom. Rep. heraus – das musst du wissen!
Wer in die Dominikanische Republik auswandern und trotzdem international, besonders mit US- oder EU-Kunden arbeiten will, fährt mit einer US LLC auf der linken Spur! Und keine Sorge, das ist weder kompliziert noch gefährlich: Ein bisschen wie “Morgenstund hat Gold im Mund”, aber ganz ohne deutsche Bürokratenbrei.
Warum LLC? – Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick
- 0% Steuern auf Auslandsumsätze: Solange du in der Dom Rep nur remote arbeitest und keine lokale Betriebsstätte (= festes Büro, festes Team, Vor-Ort-Leistung) aufbaust, sagt das Gesetz: Reines Auslandseinkommen = steuerfrei!
- Günstiges Setup: Mit BusinessFrei bist du bei 1.699 € Gründungskosten und 1.199 € jährlich für alles drin. Keine bösen Überraschungen, keine seitenlangen Excel-Listen für Buchhalter.
- Kein Buchhaltungszwang: Anders als eine deutsche UG oder GmbH – du machst keine elend lange Bilanz!
- Maximale Bankflexibilität: Du kannst problemlos Stripe, PayPal, Wise, Revolut, US-Banken (z. B. Mercury, Relay, Slash) nutzen. Das Geld bleibt getrennt, die LLC agiert als eigenständige Person.
- Zukunftssicher: Egal ob du Kunden aus Deutschland, den USA oder weltweit hast – dieses Setup wurde schon tausendfach erprobt und funktioniert. Selbst mit US-Kunden bist du steuerfrei, solange du keine “Substanz” vor Ort schaffst.
- Sofort einsatzbereit: Du brauchst im Prinzip nur die EIN (Steuernummer), ein US-Banking-Konto und ggf. eine DBA (Doing Business As) Registrierung – schon kann’s losgehen.
Das richtige Setup – kurz & knapp erklärt
- Gründungsland: Bevorzugt Wyoming, Delaware oder New Mexico (weil dort keine Publikationspflicht/Firmendaten öffentlich sind).
- Bankkonto: Am besten Slash, Mercury oder Relay. Alles remote möglich, persönliches Erscheinen: Fehlanzeige!
- Rechnungsstellung: Immer auf die LLC, Zahlungseingänge auch nur aufs LLC-Konto. Klare Trennung zwischen deinem Privatvermögen und der Firmenkasse!
- Kundenstruktur: US oder internationale Kunden sind kein Problem. Vorsicht nur bei dominikanischen oder dauerhaft lokalen Kunden, da könnte eine Steuerpflicht vor Ort entstehen.
- Personal: Nur Freelancer einsetzen, niemals lokale Festangestellte (zu vermeiden – Thema “dependent agent”, siehe 80/20 Regel)!
- Dokumente: Gute Vorbereitung ist alles! EIN, Operating Agreement, Formation Dokumente und ggf. DBA immer aufheben. Wird auch mal von Banken oder Visabehörden verlangt.
Bankkonten in der Dominikanischen Republik – sicher, anonym, praktisch!
Ein echter Exotenbonus: Anders als viele andere Länder lässt sich in der Dominikanischen Republik ein Bankkonto relativ einfach eröffnen, auch als Nichtresident! Das Konto ist international einsetzbar und das berühmte Bankgeheimnis gilt hier immer noch.

Vorteile des Bankings in der Dom Rep
- Anonymität & Diskretion: Noch wird nicht am OECD-Standard teilgenommen, kein automatischer Informationsaustausch – hier bleibt privat, was privat sein soll.
- Stabile Großbanken: Von lokaler Sparkasse bis Scotiabank (kanadisch) – Banking funktioniert, Online-Banking ist etabliert.
- Konto in USD und DOP: Dollar-Konten sind Standard, du kannst sogar Fremdwährungskonten eröffnen.
- Keine Wohnsitzpflicht: Selbst als Reisender oder mit temporärem Visum geht das.
- Sicher: Solide Regulierung, Bonität, keine Problem-Kredite wie in manchen anderen Inselstaaten.
- Startkapital: Je nach Bank zwischen 500 und 2.500 US$ als Ersteinlage empfohlen.
Achtung: Neugierig, aber auf Sicherheit gepolt? Lass dich nicht auf “verlockende” Trickanbieter ein, sondern eröffne das Konto direkt bei der Bank. Wer hier seriös bleibt, schläft besser – und wie sagt man so schön: “Vorsicht ist besser als Nachsicht!”
Bankkonto eröffnen – typische Unterlagen
- Reisepass (mind. 6 Monate gültig)
- Residencia/temporäre Aufenthaltsgenehmigung (geht aber oft auch ohne!)
- Referenzschreiben (z.B. von deutscher Bank, Notar oder Arbeitgeber)
- Adressennachweis (z.B. Mietvertrag, Stromrechnung)
- Einzahlungsbeleg/Startkapital
Tipp: Lass dich beim Gang zur Bank von einem lokalen Anwalt oder Notar begleiten, das spart viel Zeit und Nerven. In Santo Domingo, Santiago, Punta Cana ist das Banking am professionalsten.
Steuern sparen in der Dominikanischen Republik – das Territorialsystem erklärt
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen! Wer “auswandern dominikanische republik” googelt, sieht schnell: Die Dominikanische Republik ist voll auf “Territorialprinzip” getrimmt. Kurz gesagt: Was du draußen verdienst, bleibt steuerfrei – solange du die Spielregeln einhältst.
Territorialbesteuerung = Urlaub für den Steuerberater!
Wichtige Eckpfeiler:
- Ausländische Einkommen (inkl. aus Lizenzen, Dividenden, Online-Dienstleistung etc.)steuerfrei, solange du sie nicht direkt mit dominikanischen Erträgen vermischst
- Alles, was im Land verdient wird, ist steuerpflichtig: Also Vorsicht bei lokalen Kunden oder festen Betriebsstätten!
- Körperschaftsteuer liegt pauschal bei 27% – betrifft dich aber normalerweise nicht, wenn du alles remote für Auslandskunden machst
- Privatpersonen: Bis ca. 6.000 € Jahreseinkommen 0% Steuer, danach Staffelung bis maximal 25% auf inländische Quellen
- Kapitalerträge (z. B. Wertpapiere): Ausnahmen können später greifen (meist erst nach Jahren Aufenthalts), aber für die meisten Digitalen bleibt es steuerfrei
Extra: Erbschafts- und Schenkungssteuer existiert, aber auf sehr niedrigem Niveau (ca. 3%). Grunderwerbsteuer: 3%. Immobiliensteuer: 1% ab bestimmten Werten.
Tipp: Die Dom Rep fragt bei Anmeldung nach einer Steuernummer (RNC). Diese beantragst du, wenn du wirklich vorhast, lokal tätig zu werden oder beispielsweise Immobilien kaufen willst. Die Bank fragt aber meist nur nach Residencia.
Lebenshaltungskosten, Immobilien & Lifestyle vor Ort
Jetzt wird’s konkret – denn die Finanzen entscheiden ja, ob du in der Dom Rep wie der König vom Dorf auftrittst, oder doch nur Sonnencreme und Wasser kaufst. Eines vorweg: “Kleinvieh macht auch Mist”, aber große Sprünge sind hier mit kleinen Mitteln möglich!

Typische Lebenshaltungskosten (2026, grobe Richtwerte)
| Kostenpunkt | Gated Community (Punta Cana, Casa de Campo) | Land/ Provinz |
| 2-Zimmer-Wohnung (mieten) | 600 – 1.500 €/Monat | 250 – 600 € |
| Strom/ Wasser | 50 – 100 €/Monat | 30 – 70 € |
| Internet/ Handy | 30 – 50 €/Monat | 25 – 35 € |
| Lebensmittel | 200 – 400 €/Monat (lokal kaufen) | ähnlich |
| Mittagessen Restaurant | 5 – 15 € | 4 – 8 € |
| Privatversicherung | 100 – 250 €/Monat | 50 – 120 € |
| Fitnessstudio | 25 – 50 €/Monat | 10 – 25 € |
| Taxi (20 km) | 12 – 25 € | 10 – 20 € |
Im Vergleich zu deutschen Standards bist du in der Dom Rep echt der Hahn im Korb. Aber: In gepflegten Gated Communities wie dem Punta Cana Village hast du internationalen Standard und viele Expats als Nachbarn, dazu hohe Security, gepflegte Straßen und wenig Kriminalität.
Immobilien & Kaufpreise
- Gated Community: 2-Zimmer-Apartment ab ca. 110.000 € aufwärts, Villa (200m², Pool, Garten) ab 250.000 €
- Land/ Provinz: Haus mit großem Grundstück ab 60.000 €
- Sehr günstige Grundsteuer: 1% ab 120.000 EUR Immobilienwert (ansonsten steuerfrei)
- Als Ausländer uneingeschränkt Immobilienbesitz möglich
Kurzer Reality-Check: Außen hui, innen oft pfui – prüfe Angebote genau, nimm einen lokalen Gutachter, schau auf die Bausubstanz und beachte: “Drum prüfe, wer sich ewig bindet!”
Deutsche Auswanderer & Community: Insider-Tipps aus erster Hand
Auch in der Dominikanischen Republik wachsen die Kokosnüsse nicht direkt in den Laptop, aber die deutsche Community vor Ort macht die Integration und das Leben viel leichter. In beliebten Orten wie Punta Cana, Sosúa, Cabarete oder Las Terrenas ist ein regelrechter Mikrokosmos von deutschen Auswanderern entstanden – von Digital Nomads, Maklern, Handwerkern bis zu Rentnern und Dauerurlaubern ist alles dabei.
Insider-Tipp: Deutsche Stammtische, Facebook-Gruppen und WhatsApp-Communities (z.B. “Deutsche in der Dom Rep”) helfen gerade beim Start ungemein. Wer das erste Mal vor Ort ist, sollte sich nicht zu sehr isolieren, sondern ganz bewusst Anschluss suchen. Oft gibt es hilfreiche Kontakte für Wohnung, Anwälte, Ärzte oder einfach nur ein Feierabendbier am Strand.
Vorteile der Community:
- Deutschsprachige Ärzte und Anwälte
- Tipps zu Immobilien und seriösen Maklern
- Ehrliche Erfahrungen zu “Dos und Don’ts”
- Hilfe bei lokalen Behördengängen und Übersetzungen
Wie überall gilt: Vergiss nicht, dass die Kontakte zwar helfen, aber du dich dennoch an die Regeln des Landes halten musst. Leben und leben lassen – das ist das inoffizielle Motto unter Expats.
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
Klar, wer aus Deutschland kommt und den Amtsschimmel gewohnt ist, kann sich in der Karibik schnell mal vergaloppieren. Hier meine Liste der “Klassiker”, die du easy vermeiden kannst:
1. Betriebsstätte light: Keine festen Mitarbeiter, keine Büroräumlichkeiten dauerhaft mieten, auch Privatwohnungen als Büro vermeiden! Sonst bist du ruckzuck steuerpflichtig.
2. Falsches Visum: Nicht einfach mit der Touristenkarte bleiben, sondern rechtzeitig Residencia beantragen! Sonst drohen Bußgelder und Probleme bei späteren Bank- und Immobiliengeschäften.
3. Zu viele lokale Cash-Deals: Auch wenn es fast ein Lebensgefühl ist: Größere Geschäfte immer über Bank abwickeln und Quittungen geben lassen.
4. “Ich nehm alles selbst in die Hand”-Mentalität: Ein guter Anwalt oder Notar spart Nerven UND Geld. Oft sind einheimische Dienstleister besser vernetzt als gedacht.
5. Blauäugig ins All-Inclusive fallen: Außerhalb der Gated Communities ist Vorsicht geboten, besonders nachts und in wenig belebten Vierteln.
6. Wohnsitz in Deutschland belassen: Achtung, steuerlicher Lebensmittelpunkt muss klar und ausführlich verlagert sein! Sonst droht Doppeltbesteuerung.
Meine Erfahrungen Dom Rep: Licht, Schatten, Sicherheit – und das echte Leben
Ich (Jona, 27, Online-Unternehmer und Digital Nomade) war nun schon zwei längere Male in der Dom Rep unterwegs – sowohl im touristischen Punta Cana Village als auch in den wilderen Ecken von Santo Domingo und der Nordküste. Mein Fazit:
- Gated Communities wie Punta Cana Village: Es fühlt sich fast wie ein diplomatisches Viertel an. Sehr sicher, gepflegt, internationales Publikum und europäischer Standard bei Häusern und Versorgung. Perfekt für Familien, Solopreneure und Ruhesuchende. Hier bekommst du echten Karibikkomfort ohne Angst vor nächtlichen Ausflügen – ein Stück heile Welt!
- Außerhalb der Blase: Wer abenteuerlustig ist und sich mit Locals vermischt, lernt das echte Leben kennen – warmherzig, aber manchmal rustikal. Armut ist spürbar, Kriminalität kann Thema sein, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit und abseits der touristischen Hotspots. Die Faustregel: Immer eine gesunde Portion Wachsamkeit behalten, aber auch nicht panisch werden.
- Strände, Seegras & Tourismus: Klar, der Traumstrand kann schon mal Seegras haben, vor allem in der Hurrikansaison. Aber in gepflegten Communities wird das Zeug morgens weggeschafft. Meistert man dafür die Seegras-Herausforderungen, lacht am Ende des Tages das Paradies!
- Scam & Trickbetrug: Gerade wer naiv auftritt, wird gern über den Tisch gezogen – “Lehrgeld zahlen” ist hier nicht nur ein Sprichwort. Verträge, vor allem bei Autos, Häusern, Maklern immer gegengeprüft und notfalls einen Dritten mitnehmen.
- Lautstärke und Lebensfreude: Überrasch dich nicht, wenn die Nachbarn Sonntags um 8 Uhr morgens schon Merengue im Innenhof feiern. Die Karibik lebt, lacht, ist laut und manchmal etwas chaotisch – doch genau das macht auch den Reiz aus.
Fazit: Ist die Dominikanische Republik das perfekte Auswanderungsland?
Hier kommt das große Fazit: Die “DomRep” ist ein absolutes Schwergewicht, wenn es um Freiheit, Steueroptimierung und unkompliziertes Leben geht.
Für wen lohnt sich das Auswandern besonders?
- Digitale Nomaden, die remote exportieren (“Laptop-Business”) und keine lokale Substanz wollen
- Rentner mit stabilen Auslandseinnahmen
- Unternehmer mit US LLC Setup, die weltweit Kunden bedienen (auch US, kein Problem!)
- Expats, die Immobilien-Investments in einer sicheren, aber günstigen Karibik-Base suchen
Worauf muss man achten?
- Spielregeln einhalten: Keine Betriebsstätte, klare Kontotrennung, Freelancer statt Angestellte
- Eigenen Wohnsitz und steuerlichen Lebensmittelpunkt sauber ins Land verlagern, DE komplett abmelden
- Sicherheit immer im Blick behalten, gerade in den frühen Abendstunden
- Vor der Entscheidung auf jeden Fall ein paar Wochen zur Probe leben (Airbnb, Mietwohnung)
Witziger Spruch zum Schluss: “Man kann nicht alles haben – aber mit der DomRep hast du die halbe Miete!” Trau dich, nutze die Freiheit, geh den Schritt. Und wenn Fragen sind – wir von BusinessFrei stehen bereit.
Häufige Fragen (FAQ) – kurz & knackig
Rechne je nach Wohnform mit 1.500 – 2.500 € pro Monat zum Start (einigermaßen komfortabel). Für Residencia, Konto usw. ca. 2.500 – 3.000 € Reserve einplanen.
Scotiabank, Banco Popular, Banreservas – alle haben Erfahrung mit Ausländern und Expats. US-Dollar-Konten bevorzugen!
Ja, solange keine lokale Betriebsstätte/Fitnessstudio etc. in der DomRep, sondern alles remote läuft.
In guten Privatkliniken JA. Kleine Städte: Standard niedriger. Private Auslandsversicherung sinnvoll!
Nach 6 Monaten Residencia, Steuernummer beantragen – aber nur lokale Einkommensteile melden!
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PS: Dir fehlt noch etwas? Schreib’s gern in die Kommentare oder lass uns eine E-Mail da – wir helfen dir persönlich weiter, damit dein Traum vom Auswandern in die Dominikanische Republik wirklich wahr wird!








